Wechselrichter Datenbank

Wechselrichtern gibt es für verschiedene Anwendungsgebieter, wir beschäftigen uns hier nur mit Wechselrichtern (inverter) für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen. Hier unterscheidet man im wesentlichen folgende Wechselrichtertypen:

  • Modulwechselrichter
Modulwechselrichter (Wechselrichter Fronius) werden an den Solarmodulen montiert und werden für Photovoltaikmodul-Leistungen von 100 Wp bis 1400 Wp angeboten. Durch die ausgangsseitige (AC-seitige, gleichstromseitige) Parallelschaltung werden Verluste aufgrund unterschiedlicher Beleuchtungsstärke durch die Sonne auf die Solarmodule verhindert. Ein Trenntransformator im Wechselrichter dient der Sicherheit.
  • Strangwechselrichter
Strangwechselrichter sind mit einem Solarkabel das mit mehreren in Reihe geschalteten Solarmodulen verbunden verbunden. Sie sind die am weitesten verbreiteten Wechselrichter in der Photovoltaik. Nachteile sind die hohen zu übertragenden Gleichspannungen (da im Strang die Photovoltaikmodule in Reihe geschalten sind) und Probleme bei Teilabschattungen von der Sonnenstrahlung einzelner Module in einem Strang. Dies kann durch Schatten von Bäumen oder Wolken geschehen.
  • Zentralwechselrichter
Zentralwechselrichter sind große Wechselrichter, die meistens in einem eigenen Gebäuden bei Freilandanlagen untergebracht sind. Vorteile sind hohe Wirkungsgrade der Zentralwechselrichter. Nachteil: Bei einer Störung des Zentralwechselrichters ist der gesamte Anlagenteil außer Betrieb.

Wechselrichter müssen hohe Wirkungsgrade haben, mit denen bei einigen Wechselrichterherstellern oft und gern geworben wird. De Wirkungsgrad eines Wechselrichters im Teillastbereich ist er geringer und wird deshalb gemittelt und dann als „europäischer Wirkungsgrad“ bezeichnet. Der Wirkungsgrad des Wechselrichters entscheidet jedoch nicht allein über den Gesamtwirkungsgrad einer Photovoltaikanlage, sondern auch die weiteren Komponenten der Photovoltaikanlage und die Reihen- oder Parallelschaltung der Solaranlage spielen eine Rolle. Wie wir im Sommer 2010 bei sehr hohen Temperaturen gesehen haben, bei denen viele Photovoltaikanlagen nicht die Leistung gebracht haben, die zu erwarten gewesen wäre, spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Protokollieren läßt sich die Leistung bzw. Funktion eines Wechselrichters bei Photovoltaikanlagen meist durch einen sogenannten Solar Datenlogger. Einige Wechselrichtertypen haben diesen bereits integriert.

Ausserdem müssen seit Januar 2009 Photovoltaikanlagen in Deutschland mit Leistungen ab 100 kWp über die Möglichkeit verfügen vom Netzbetreiber in der eingespeisten Wirkleistung reduziert zu werden (siehe hierzu auch §6.1 EEG). Dies wird über Rundsteuerempfänger realisiert, die eine 4-stufige Wirkleistungsreduzierung signalisieren können.

Sie sehen, es gibt einiges zu wissen und einiges zu beachten, deshalb diese Wechselrichter Datenbank.

Stromumwandler

Wechselrichter werden nicht nur in der Photovoltaik eingesetzt. Sondern sie sind auch ganz nützlich im Auto, wenn es darum geht eine iphone im Auto zu laden oder einmal einen Notebook im Auto zu betreiben. Wie wir wissen, sind die Boardnetze von PKWs meist mit 12 V Gleichstrom versorgt. Die Autobatterie liefert im Stillstand und auch bei der Fahrt 12V. Dies ist eine Spannung, die die üblichen Ladegeräten für Samsung Handys, Navigationsgeräte, iphone, ipads oder Notebooks nicht brauchen können. Diese Ladegeräte benötigen 220V Wechselstrom. Es gibt nun sogenannte Stromumwandler, Stromwandler oder auch als Spannungswandler bezeichnet, die 12V Gleichstrom zum Beispiel im Auto in 230V Wechselstrom wandeln. Diese gibt es natürlich auch für LKW.